Schlüsselbewegungen in der Entwicklung der Architektur des 20. Jahrhunderts

Der Funktionalismus

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Inspiriert von der industriellen Revolution betonte der Funktionalismus den praktischen Nutzen von Architektur. Architekten strebten danach, ihren Entwürfen eine klar definierte Funktion zugrunde zu legen, die die Nutzung des Raumes optimierte.
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Das Bauhaus, eine der einflussreichsten Architekturschulen des 20. Jahrhunderts, machte den Funktionalismus zu einem zentralen Bestandteil seines Lehrplans. Diese Institution förderte eine Synthese von Kunst, Handwerk und Technologie, wobei die Funktion der Form folgte.
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Der Funktionalismus legte den Grundstein für zahlreiche moderne Bauwerke. Sein Einfluss erstreckt sich auf vielfältige architektonische Konzepte, wobei die Idee der Funktion weiterhin im Mittelpunkt der Entwurfsprinzipien vieler zeitgenössischer Architekten steht.

Der Brutalismus

Benannt nach dem französischen Begriff „béton brut“ für rohen Beton, betonte der Brutalismus strukturelle Ehrlichkeit und einfache Materialien. Diese Strömung wollte durch die Wiederholung von Formen und Materialien funktionale und bezahlbare Architekturen schaffen.

Die Moderne

Architekten wie Le Corbusier, Mies van der Rohe und Walter Gropius trieben die moderne Architektur voran. Sie forderten die Bauwelt heraus, indem sie innovative Materialien und Technologien in ihre Entwürfe einbrachten.
Die Moderne wurde weltweit populär und beeinflusste sowohl öffentliche als auch private Bauprojekte. Ihre Prinzipien sind in Regierungsgbäuden, Museen und Wohnhäusern rund um den Globus zu sehen.
Moderne Architektur hat die Grundlage für viele nachfolgende architektonische Strömungen geschaffen. Die Einfachheit und Funktionalität dieser Bewegung finden sich noch heute in zahlreichen modernen Designs wieder.